Die Ausstellung

Geschichte und Zeugnisse der Odenwälder Elfenbeinschnitzerei

Die Zeichnung zeigt den Grundriss des Deutschen Elfenbeinmuseums mit den insgesamt zwölf Stationen.
Grundriss und Raumfolge des Deutschen Elfenbeinmuseums.

(1) Folgen wir dem chronologischen Rundgang vom Vorraum in die Blackbox, die uns einen Eindruck von der Person Franz I. geben soll.

(2) Ausgewählte Bücher zeugen vom universellen Interesse Franz I.: Hier können wir erahnen, welch aufgeklärter, gebildeter Geist uns gegenübertritt.

(3) Im großen Vitrinenraum belegen einige, vom Grafen um 1783 selbst gefertigte Dosen dessen künstlerisches und handwerkliches Geschick.

(4) Anschließend zu sehen ist eine Auswahl der berühmten Erbacher Jagd-, Hand und Rosenbroschen des 19. Jahrhunderts, geschaffen von Ernst Kehrer, Otto Stegmüller
und Philipp Willmann.

(5) Der historische Schrankraum versammelt in zwölf Vitrinen die ganze Pracht und Vielfalt der Elfenbeinschnitzkunst in Deutschland. Hier wird ein Querschnitt bedeutendster Stücke des 18. bis 20. Jahrhunderts präsentiert.

(6) Im Figurenkabinett folgen von Otto Glenz - einem der herausragendsten Künstler Erbachs - Venus und Amor, Elfen und Akte, die vorwiegend um 1900 entstanden.

(7) Der Raum zeigt weiterhin Akte und Tänzerinnen von Ferdinand Preiss und Ludwig Walther aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

(8) Aus der gleichen Zeit stammt eine Auswahl von Frauenstatuetten von Emil Straub und Oswald Ammersbach. Sie stehen dem Expressionismus bzw. neusachlichen Stil nahe.

(9) Tierdarstellungen des 20. Jahrhunderts von Emil Straub, Otto Glenz u. a. Künstlern belegen deren intensives Studium der Natur.

(10/11) Mit Jan Holschuh und Wilhelm Wegel sind zwei Elfenbeinschnitzer vertreten, die, wie keine anderen Künstler Erbachs, die moderne Elfenbeinkunst repräsentieren. Ihre Arbeiten entstanden zwischen 1956 und 1979 und sind in den letzten beiden Vitrinen zu sehen.

(12) Im Sonderausstellungsraum werden in wechselnden Ausstellungen ausgewählte Exponate, Persönlichkeiten, geschichtliche Hintergründe und aktuelle Fragestellungen zum Thema Elfenbein gezeigt.

DEUTSCHES ELFENBEINMUSEUM

März bis Oktober
Täglich: 10.00 - 16.00 Uhr
Sonntags:16.15 Uhr öffentliche Führung

November, Dezember (außer Adventswochenenden) und 1. bis 6. Januar
Täglich: 12.00 - 16.00 Uhr
Geschlossen: 24., 25. und 26. Dezember

Adventswochenenden
Freitag - Sonntag: 12.00 - 18.00 Uhr

ÖFFNUNGSZEITEN MUSEUMSLADEN

Januar und Februar
Montag bis Freitag: 10.00 - 14.00 Uhr

März bis Oktober
Täglich: 09.30 - 17.00 Uhr

November, Dezember und 1. bis 6. Januar
Täglich: 12.00 - 16.00 Uhr
Geschlossen: 24., 25. und 26. Dezember

Adventswochenenden
Freitag, Samstag und Sonntag: 11.00 - 20.00 Uhr